Mehr Sicherheit bei Auslagerungen: Begleitung einer Förderbank durch die 44er-Prüfung
17.06.2026
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Banken

Kompetenzfeld: Regulation & Risk
Einleitung
Die Bank stand im Rahmen einer aufsichtsrechtlichen 44er-Prüfung vor der Aufgabe, prüfungsrelevante Themen im Auslagerungsmanagement und in der Dienstleistersteuerung eng zu begleiten. Gerade bei Instituten mit komplexen Dienstleisterstrukturen steigt der Anspruch, regulatorische Anforderungen nicht nur formal zu erfüllen, sondern auch in der laufenden Steuerung belastbar nachweisen zu können. Parallel gewann mit DORA insbesondere die Weiterentwicklung der Steuerung von IKT-Drittdienstleistern zusätzlich an Bedeutung.
Herausforderung
Im Verlauf der Prüfung war eine enge und verlässliche Unterstützung erforderlich, um Anfragen der Aufsicht strukturiert zu begleiten und die Bank in der fachlichen Einordnung der Prüfungsschwerpunkte zu unterstützen. Gleichzeitig zeigte sich, dass Auslagerungsmanagement und Dienstleistersteuerung vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Anforderungen weiter geschärft werden mussten. Insbesondere DORA erhöht die Erwartungen an Transparenz, Governance und Nachvollziehbarkeit in der Steuerung externer Dienstleister. Für die Bank bestand die Herausforderung daher darin, akute Anforderungen aus der Prüfung mit einer zugleich tragfähigen Weiterentwicklung der bestehenden Steuerungsansätze zu verbinden.
Vorgehen
Wir haben die Bank während der 44er-Prüfung eng begleitet und bei der inhaltlichen und organisatorischen Bearbeitung der aufsichtsbezogenen Fragestellungen unterstützt. Dazu gehörte, prüfungsrelevante Themen im Auslagerungsmanagement und in der Dienstleistersteuerung zu strukturieren, Unterlagen einzuordnen und die Bearbeitung aus regulatorischer Sicht zu begleiten. Parallel haben wir die bestehenden Prozesse und Steuerungsmechanismen der Bank im Hinblick auf aufsichtsrechtliche Anforderungen überprüft und gemeinsam mit den verantwortlichen Bereichen Weiterentwicklungsbedarfe herausgearbeitet. Ein besonderer Fokus lag auf der Dienstleistersteuerung im Kontext von DORA, insbesondere auf der Frage, wie regulatorische Anforderungen wirksam in bestehende Governance- und Kontrollstrukturen überführt werden können. So konnte die Bank nicht nur auf die unmittelbaren Anforderungen der Prüfung reagieren, sondern zugleich die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung schaffen.
Ergebnisse
- Sichere Begleitung während der Prüfung
Die Bank konnte aufsichtsbezogene Fragestellungen strukturiert bearbeiten und fachlich fundiert begleiten. Dadurch wurden Anforderungen aus der 44er-Prüfung zielgerichtet adressiert. - Geschärftes Auslagerungsmanagement
Bestehende Regelungen und Prozesse im Auslagerungsmanagement wurden im Hinblick auf regulatorische Erwartungen überprüft und konkret weiterentwickelt. Das erhöht die Nachvollziehbarkeit und Belastbarkeit in der laufenden Steuerung. - Weiterentwickelte Dienstleistersteuerung mit Blick auf DORA
Die Bank hat ihre Steuerung externer Dienstleister, insbesondere im regulatorischen Umfeld von DORA, gezielt geschärft. Damit kann sie Anforderungen an Governance, Transparenz und Kontrolle strukturierter umsetzen. - Verbindung von Prüfungsbegleitung und nachhaltiger Umsetzung
Die Unterstützung beschränkte sich nicht auf die Begleitung der akuten Prüfungssituation. Die Bank hat zugleich konkrete Ansatzpunkte erhalten, um regulatorische Anforderungen langfristig in ihre Organisation und Steuerung zu verankern.
Fazit
Die enge Begleitung in der 44er-Prüfung hat der Bank geholfen, kurzfristige aufsichtsrechtliche Anforderungen mit der nachhaltigen Weiterentwicklung ihres Auslagerungsmanagements und ihrer Dienstleistersteuerung zu verbinden. Insbesondere im Kontext von DORA wurden so wichtige Voraussetzungen für eine belastbare regulatorische Aufstellung geschaffen.
